Werftbericht August 2019

Ab März ist mitnichten nichts passiert.

Nachdem der Rumpf innen von seiner Farbe befreit wurde



wurde die Bodensektion in Behandlung genommen. Immerhin wird dieses Boot nicht wie herkömmlich mit 700Kg Eisen am Kentern gehindert, sondern ein Hubkiel muss ran; mehr Möglichkeiten beim Trockenfallen, mehr aufrichtendes Moment und damit mehr Leistung und bedingt daduch: Höhere Kräfte müssen in übertragen werden. Dazu ist eine Verstärkung der Hülle notwendig. Sieht dann im ersten Schritt so aus:

Eingepasste Bodenwrangen

und im zweiten Schritt wird mit Epoxidharz eingeklebt:

Eingeklebte und fixierte Bretter

Das ganze noch einmal links und rechts davon umgesetzt ergibt:

Für die bessere Verbindung der einzelnen Planken untereinander und zur deutlichen Erhöhung der Stabilität sind Hohlkehlen aus Epoxy eingebracht worden. Ein langwieriger Arbeitschritt, der die Verschraubungen der Planken untereinander auf den Stringern unnötig macht

Bei 7,4m Bootslänge und fünf Stringer je Seite sind abgeschätzt 150m Hohlkehle erforderlich

und Unterfütterungen aus PU- Schaum für die Schotten

MIt PU- Schaum unterfütterte Schotten

Das Geamtergebnis der Arbeit mit eingelegten Bodenverstärkungen in Epoxidharz und den mit Glasfaser eingelegten Hohlkehlen ergibt dieses Bild

Schleift man danach das ganze noch einmal ab ist das Ergebnis so:

im Detail:

Detail des Bodens.

Gesamtbild mit Stringern die mit Beize eingefärbt sind, damit es später hypsch aussieht:

und alles mit Epoxy gestrichen.

Das alles erledigt sich nicht an einem Sonnabend vormittag…

Nächste Schritte: Vermessung, Herstellen des Kielkastens, Einbau desselben.

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