Über pastoor

#ingenieur #segler #sozialdemokrat #currywurst

Baudeputation beschliesst vorhabenenbezogenen Bebauungsplan 129

Die „Baudeputation“ stimmt dem Ärztehausneubau des Krankenhauses St.-Joseph-Stift gegen den Widerstand der Kommunalpolitik zu

Das St. Joseph-Stift ist der größte Arbeitgeber im Stadtteil Schwachhausen. Die Patienten kommen nicht nur aus Bremen, sondern zu enem großen Anteil auch aus Niedersachsen. Der Verein für das St. Joseph Stift beabsichtigt ein neues Ärztehaus zu errichten. Das geltende Planungsrecht läßt eine Erweiterung aber nicht zu. Üblicherweise wird in solchen Fällen ein Bebauungsplan erstellt, der im Einvernehmen mit der Bauplanung und dem zuständigen Beirat entschieden wird.

Der Ablauf im Beirat Schwachhausen:

10. Januar 2017
Vorstellung der Situation und der Pläne durch die Vorhabenträger im Fachausschuss „Bau, Umwelt und Energie“:
Der Fachausschuss weist auf die schwierige Verkehrssituation rund um das Klinikum hin und verweist weiter auf den Fachausschuss Verkehr

20 April 2017
Diskussion im Fachausschuss Verkehr mit dem Vorhabenträger. Der Fachausschuss weist auf für dieses Quartier unbrauchbare Stellplatzortsgesetz hin, sowie auf den für dieses Quartier zunehmenden Parkdruck. Der Vorschlag zur Abhilfe lautet ein weiteres Tiefgaragendeck einzuplanen.

28. September 2017
Der Beirat begrüßt das Bauvorhaben des Klinikums ausdrücklich, lehnt in seiner Sitzung den vorgelegten vorhabenbezogenen Bebauungsplan ab, da nachweislich etwa 50 Parkplätze fehlen. Die von den Planern berechneten Verkehrsstöme lösen das Parkproblem nicht. Die Investoren lehnen ein weiteres Parkdeck mit Hinweis auf die Mehrkosten und technische Probleme ab.

26.10.2017
Da gem. Gesetz Einvernehmen mit dem Beirat herzustellen ist, wird eine Schlichtung anberaumt. Der Beirat begrüßt das Bauvorhaben des Klinikums erneut ausdrücklich lehnt aber den Bebauungsplan erneut ab, mit dem Hinweisen
– Es werden keine nennenswerten weiteren Parkplätze geschaffen
– Es fehlt der ehrlich Wille zur Umplanung.
– Techn./ Wirtschaft Probleme sind vorgeschoben
– Das vorgelgte Mobilitätskonzept ist Augenwischerei

15. Februar 2018
Die Angelegenheit wird für den Beirat schlussendlich durch die städtische Deputation entschieden.
Ergebnis: Die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft stimmt dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan 129 einstimmig bei zwei Enthaltungen zu.

Stefan Pastoor
Mobilitätskonzept zum VBP 129

Ein bischen wie Weihnachten: Waarschip entleeren

Februar 2018: Das Boot wurde mit einer verschraubten Plane übernommen. Unter dieser Plane sollte sich der komplette Ausbau mit Ausnahme des Ruders befinden. Sollte; bei einem gekauftwiegesehenkauf. Waarschips waren seinerzeit in unterschiedlichen Ausbaustufen zu haben: Lediglich zugeschnittene „Bretter“, als komplette Rumpfschale mit zugeschnittenen Brettern für Interieur, Aufbauten Deck etc,  oder eben komplett zusammengebaut. Das schöne für uns an der Ausbauvariante ist die Tatsache, das man an einem siebenunddreissigjahre alten Boot die Dinge beim Zusammenbau so verändern kann, dass sie den eigenen Anforderungen gerecht werden. Und das ohne schicke Aussehen und Haptik gestört sind. Die Halle befindet sich zwar noch im Bau, aber mit geöffnetem Dach ist das Boot einfacher zu entleeren:









Petition S 19/317 – Tempo 30 in der Kirchbachstrasse, Bremen

Das Mitzeichnen ist bis zum 06. März 2018 möglich!
Der Ortsverein Schwachhausen Süd/ Ost unterstützt die Petition.
Wortlaut wie eingereicht:

Petition an die Bremische Bürgerschaft: Tempo 30 in der Kirchbachstrasse

Die zuständigen Stellen mögen beschließen, dass in der Kirchbachstrasse Tempo 30 als zulässige Höchstgeschwindigkeit eingeführt wird, um die Wirkung des Strassenverkehrslärms und der entsprechenden Umweltgifte auf die Bewohner zu verringern. Dies soll messtechnisch begleitet werden um Rückschlüsse auf ähnliche Fälle ziehen zu können. Die Kirchbachstrasse ist ein wichtige Verbindungsstrasse zwischen der Schwachhauser Heerstrasse und der Bismarckstrasse. In den Hauptverkehrszeiten beträgt das Verkehrsaufkommen tausende motorisierte Fahrzeuge. Die Bewohner werden durch starken Lärm und Emissionen verursachenden Verkehr, insbesondere durch den zunehmenden LKW- und Lieferverkehr sowie Strassenbahnen und Busse zunehmend belastet.
In einer Informationsanfrage 2016 des Beirates Schwachhausen beantwortete das Amt für Strassen und Verkehr Fragen diese Thematik betreffend, Die Antworten lassen folgende Schlussfolgerungen zu:
– Aus verkehrstechnischen Gründen sind keine Bedenken gegen diese Maßnahme vorhanden.
– Wenn die Ampelsteuerung angepasst wird, sind keine Einschränkungen bezüglich der Kapazität der Strasse zu erwarten.
– Eine Veränderung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 hätte eine positive, messbare Verminderung des Strassenlärms und der Emissionen zur Folge.
– Ein Umbau der Strasse ist nicht notwendig, eine Änderung der Ampelsteuerung vermutlich sehr preisgünstig.
– Die Unfallzahlen sind erfreulicherweise insgesamt niedrig. Die Umsetzung der Maßnahme wird nicht zu einer Erhöhung der Unfallhäufigkeit führen.
– Eine messtechnische Untersuchung der Maßnahme lässt Rückschlüsse auf viele ähnliche verkehrstechnische Vorhaben zu.

Anne Reichhart, Kirchbachstrasse 91, 28211 Bremen, areichhart@web.de und ca. 200 Unterschriften (werden abgegeben)

Hier der direkte Link zum Mitzeichnen: Direkter Link zum Mitzeichnen der Petition
Dann den Link „Diese Petition unterstützen“ wählen.

Stefan Pastoor.

Bauhalle für`s Waarschip komplettieren

Alte Männer brauchen ein komfortables Arbeitsumfeld, genau wie Epoxie und Lack. Daher wird die Diele mit einem gedämmten Dach versehen.

Material für die Dämmung

Rahmen für die Decke zur Aufnahme der Dämmung

Steht da und wartet auf das Auspacken: Waarschip

Um die Bauhalle im Dachbereich zu komplettieren muss das Waarschip praktischerweise zunächst entladen werden.

Waarschip 740 ist entladen und steht in der mit einem gedämmten Dach versehenen Bauhalle. Februar 2018.

Planungen zur Querverbindung Ost: Wie verlaufen die Umleitungen im Stadtteil?

Die Realisierung der Straßenbahnstrecke „Querverbindung Ost“ ist in der Planungsphase. Auf Initiative der SPD- Fraktion wurde im Fachausschuss Verkehr am 13. Dezember beschlossen nachzufragen, wie die Umleitungsverkehre während der Bauphase im Stadtteil Schwachhausen verlaufen werden.

Auskunftsersuchen nach §7 Beirätegesetz: Querverbindung Ost

Update 03. Februar 2018. Die Antwort des Ressorts postwendend:
Antwort SUBV HB Auskunfters_Strassenbahnquerverbindung_01_2018