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Beibehaltung der Straßennamen auch bei „belasteten“ NamensgeberInnen

Auf Initiative der SPD- Beiratsfraktion beschliesst der Beirat Schwachhausen einstimmig einen Antrag der sich mit belastenden Namen für Straßen konstruktiv auseinandersetzt

Der Beirat fordert die allgemeinbildenden Schule im Stadtteil zu einer aktiven
Auseinandersetzung mit dem Wirken der Personen Heyl, Lüderitz und Vogelsang etwa in
Form von Projektarbeiten mit Vorstellung in der Öffentlichkeit auf. Der Beirat ist bereit zur
Förderung solcher Projekte.
Begründung:
Die Umbenennung einer Straße ist ein erheblicher Eingriff in die Position der Anwohner,
der nur gerechtfertigt ist, wenn die Namensgebung unter keinem Gesichtspunkt mehr
tragbar ist.
Die hier im Streit stehenden Personen waren Repräsentanten der historisch noch nicht
aufgearbeiteten Kolonialzeit. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand war das Wirken dieser
Personen so, dass zwar heute keine Straße mehr nach ihnen benannt werden würde, eine Umbenennung der Straßen ist aber nicht zwingend geboten.
Bleibt es bei den Straßennamen, muss aber eine historische Auseinandersetzung mit dem Wirken der Personen Heyl, Lüderitz und Vogelsang augenfällig sein und auch erfolgen. Das hat einerseits durch eine deutliche Kennzeichnung der Straßen mit ergänzenden Schildern geschehen, die auch auf das negative Wirken hinweisen.
Ergänzend muss die aktive Aufarbeitung des Wirkens der NamensgeberInnen erfolgen
und der Öffentlichkeit bekannt werden.
Das kann etwa durch Schulprojekte erfolgen, die dann mit Hilfe des Beirats,
beispielsweise gefördert durch Globalmittel, öffentlich vorgestellt werden und so einen
Markstein für eine weitere Aufarbeitung der Kolonialzeit darstellen.
Hier der Antrag als .pdf: Antrag Straßennamen August 2017

Ditzumer Traditionsregatta 2017

Pressebericht:

Emder Zeitung 16. August 2017: Bericht über die bevorstehende Ditzumer Regatta.

Das Bild zeigt das schönste gelbe Schiff der Ems bei der Regatta 2016. Der Vergleich der Kielwasserströme der Boote zeigt, das mumpes soeben eine „Privatboe“ direkt in Geschwindigkeit umsetzt. Die anderen nicht.

Handlungsanweisung für die Traditionsregatta 2017: Keine Gruppen, kein Getue. Super!

Feiner  Gennaker, der Umbau ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum auf raumen Kursen während der Regatta.

Einparken des Waarschips zur Vorbereitung der Komplettierung

Um das Schiff zu bearbeiten und zusammensetzen zu können ist eine beheizbare Halle erforderlich. Dementsprechend:

Das ist mittlerweile erledigt, ein Teil einer Halle angemietet. Zeitgleich wurde der neue Trailer organisiert. Neu, weil ein guter gebrauchter fast ebenso viel kostet, wie ein neuer. Der neue Anhänger kann zudem natürlich besser angepasst werden und hat die ominöse Zulassung für eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h

Funkelnagelneuer Trailer

Das Boot wurde aus dem „Versteck“ in der Werft geholt und auf den Hänger gefrachtet. Sieht dann so aus:

Waarschip 740 auf dem neuen Trailer. Berücksichtigt ist bereits, dass ein Hubkiel geplant ist. Die Stützen sind dementsprechend klein.

Flugs in die Halle gefahren…

Das in der Halle geparkte Ensemble Waarschip 740 auf Trailer, neu.

Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum in Schwachhausen

Der Fachausschuss Verkehr wird die Mitbürger im Stadtteil befragen: Wo ist der Bedarf für Stromtankstellen im öffentlichen Raum?
Einstimmiger Beschluss des Antrags der SPD- Fraktion und der grünen Fraktion:

Der Beirat wird die Mitbürger in Schwachhausen nach Standorten für Stromtankstellen im öffentlichen Raum befragen.

Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Wachmannstrasse

Verantwortliche des ASV (Amt für Strassen und Verkehr) Bremen räumen die Missachtungen der Rotphasen an der Ampel zur Überquerung der Wachmannstrasse durch Fahrradfahrer ein und sehen seit 2014 keinen Handlungsbedarf

In der Planungskonferenz Verkehr am 26. Januar 2017 des Beirates Bremen Schwachhausen wurde die Verstetigung der Bedarfsampel über die Wachmannstraße in Höhe Carl-Schurz-Straße behandelt. Hintergrund:

Der Beirat hat vor Jahren, in Absprache mit Lehrer/innen, Elternvertreter/innen und Schulleitung der Grundschule an der Carl-Schurz-Straße, eine Ampel über die Wachmannstraße in Höhe der Carl-Schurz-Straße gefordert, um das Überqueren sicherer zu machen. Eine Behelfsampel wurde auf Beschluss des Beirates installiert; die Forderung nach Beendigung der Behelfssituation durch den Bau einer vollständigen Ampelanlage wurde seitens des ASV in der Folge ignoriert.
In der Planungskonferenz stellte ein Vertreter des ASV dar (Protokollauszug):

Januar 2014: Schlussbericht (Verkehrstechnische Untersuchung):
− 31% der Radfahrer (817 Rad/h) in der Wachmannstr. fahren bei rot.
− 7% der FG-Querungen finden bei rot statt.
− Rotlicht-Missachtungen Pkw vernachlässigbar.
− Straßenbahnen können ohne Halt passieren.

Seit Januar 2014 wird insbesondere die für querende Schüler und deren Eltern nicht hinnehmbare Tatsache des Missachtens der Rotphase für Benutzer der Strassenfahrbahn seitens Polizei und ASV einfach hingenommen, statt verkehrstechnische und überwachende Konsequenzen zu ziehen.

Damit diese Fakten nicht einfach weiter in den Aktenschränken verschwinden und endlich eine gerechte Lösung und Verkehrsicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf diesem Schulweg geschaffen wird, initierte die SPD- Fraktion des Beirates Schwachhausen einen Antrag, dem sich die anderen Fraktionen anschlossen:

Im weiteren Verlauf der Maisitzung des Beirates wurde beschlossen, Mittel des Verkehrsbudgets des Beirates für eine vernünftige Ampel zu verwenden.