Beibehaltung der Straßennamen auch bei „belasteten“ NamensgeberInnen

Auf Initiative der SPD- Beiratsfraktion beschliesst der Beirat Schwachhausen einstimmig einen Antrag der sich mit belastenden Namen für Straßen konstruktiv auseinandersetzt

Der Beirat fordert die allgemeinbildenden Schule im Stadtteil zu einer aktiven
Auseinandersetzung mit dem Wirken der Personen Heyl, Lüderitz und Vogelsang etwa in
Form von Projektarbeiten mit Vorstellung in der Öffentlichkeit auf. Der Beirat ist bereit zur
Förderung solcher Projekte.
Begründung:
Die Umbenennung einer Straße ist ein erheblicher Eingriff in die Position der Anwohner,
der nur gerechtfertigt ist, wenn die Namensgebung unter keinem Gesichtspunkt mehr
tragbar ist.
Die hier im Streit stehenden Personen waren Repräsentanten der historisch noch nicht
aufgearbeiteten Kolonialzeit. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand war das Wirken dieser
Personen so, dass zwar heute keine Straße mehr nach ihnen benannt werden würde, eine Umbenennung der Straßen ist aber nicht zwingend geboten.
Bleibt es bei den Straßennamen, muss aber eine historische Auseinandersetzung mit dem Wirken der Personen Heyl, Lüderitz und Vogelsang augenfällig sein und auch erfolgen. Das hat einerseits durch eine deutliche Kennzeichnung der Straßen mit ergänzenden Schildern geschehen, die auch auf das negative Wirken hinweisen.
Ergänzend muss die aktive Aufarbeitung des Wirkens der NamensgeberInnen erfolgen
und der Öffentlichkeit bekannt werden.
Das kann etwa durch Schulprojekte erfolgen, die dann mit Hilfe des Beirats,
beispielsweise gefördert durch Globalmittel, öffentlich vorgestellt werden und so einen
Markstein für eine weitere Aufarbeitung der Kolonialzeit darstellen.
Hier der Antrag als .pdf: Antrag Straßennamen August 2017

Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum in Schwachhausen

Der Fachausschuss Verkehr wird die Mitbürger im Stadtteil befragen: Wo ist der Bedarf für Stromtankstellen im öffentlichen Raum?
Einstimmiger Beschluss des Antrags der SPD- Fraktion und der grünen Fraktion:

Der Beirat wird die Mitbürger in Schwachhausen nach Standorten für Stromtankstellen im öffentlichen Raum befragen.

Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Wachmannstrasse

Verantwortliche des ASV (Amt für Strassen und Verkehr) Bremen räumen die Missachtungen der Rotphasen an der Ampel zur Überquerung der Wachmannstrasse durch Fahrradfahrer ein und sehen seit 2014 keinen Handlungsbedarf

In der Planungskonferenz Verkehr am 26. Januar 2017 des Beirates Bremen Schwachhausen wurde die Verstetigung der Bedarfsampel über die Wachmannstraße in Höhe Carl-Schurz-Straße behandelt. Hintergrund:

Der Beirat hat vor Jahren, in Absprache mit Lehrer/innen, Elternvertreter/innen und Schulleitung der Grundschule an der Carl-Schurz-Straße, eine Ampel über die Wachmannstraße in Höhe der Carl-Schurz-Straße gefordert, um das Überqueren sicherer zu machen. Eine Behelfsampel wurde auf Beschluss des Beirates installiert; die Forderung nach Beendigung der Behelfssituation durch den Bau einer vollständigen Ampelanlage wurde seitens des ASV in der Folge ignoriert.
In der Planungskonferenz stellte ein Vertreter des ASV dar (Protokollauszug):

Januar 2014: Schlussbericht (Verkehrstechnische Untersuchung):
− 31% der Radfahrer (817 Rad/h) in der Wachmannstr. fahren bei rot.
− 7% der FG-Querungen finden bei rot statt.
− Rotlicht-Missachtungen Pkw vernachlässigbar.
− Straßenbahnen können ohne Halt passieren.

Seit Januar 2014 wird insbesondere die für querende Schüler und deren Eltern nicht hinnehmbare Tatsache des Missachtens der Rotphase für Benutzer der Strassenfahrbahn seitens Polizei und ASV einfach hingenommen, statt verkehrstechnische und überwachende Konsequenzen zu ziehen.

Damit diese Fakten nicht einfach weiter in den Aktenschränken verschwinden und endlich eine gerechte Lösung und Verkehrsicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf diesem Schulweg geschaffen wird, initierte die SPD- Fraktion des Beirates Schwachhausen einen Antrag, dem sich die anderen Fraktionen anschlossen:

Im weiteren Verlauf der Maisitzung des Beirates wurde beschlossen, Mittel des Verkehrsbudgets des Beirates für eine vernünftige Ampel zu verwenden.

Biertest 2017: Vier neue Sorten der Firma Becks

Die Werbung im Straßenraum gesehen und natürlich sofort darauf hereingefallen. Getreu dem Motto „Schnell gesehen -schnell gekauft“ (incl. Gäser, die gab es gratis dazu), haben wir die angegebenen Eigenschaften verglichen:

Becks Red Ale

Die Eigenschaften stimmen. Beeindruckend dass irische Frauen schickes Bier brauen, die Eigene aber nicht.

Amber Lager

Die Eigenschaften „malzig“ sowie „weich“ stimmen. Ausgewogenheit wurde so nun nicht festgestellt. Irgendwie keine Sorte für Zwischendurchbiergenuss.

1873 Pils

Alle Eigenschaften sind passend wiedergegeben. Gutes Zeug. 6% Alkohol sind überzeugend in das gold- gelbe Gebräu eingebaut worden

Pale Ale

Alles was auf der Verpackung steht, stimmt!
Ein perfektes Bier. Insbesondere die Herbe machte einen sehr guten Eindruck.

Schwachhauser Ring: Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes. Beschluss.

Beschluss des SPD- Antrages bez. der Legalisierung und Schaffung von Parkplätzen im Schwachhauser Ring.

Mit dem Beschluss Widerrechtliches Parken im Grünzug des Schwachhauser Rings im Jahre 2014 ist gleichzeitig ein städtbauliches Konzept beschlossen worden.
Mit der Umsetzung dieses Beschlusses in 2017 und den Folgejahren erreichen wir einen zwei Kilometer langen und dreissig Meter breiten, nahezu autofreien, parkähnlichen Günstreifen in dem mehr legale Parkplätze für alle Bewohner vorhanden sind.

Beschluss vom 08. Dezember 2016, Beirat Schwachhausen

Beschluss vom 08. Dezember 2016, Beirat Schwachhausen

Rechtliche und verkehrstechnische Fragen bez. Geschwindigkeitsreduzierungen auf max. 30km/h auf Hauptverkehrsstrassen (Beispiel: Kirchbachstrasse)

Einstimmiger Beschluss des Fachausschusses Verkehr des Beirats Schwachhausen auf Initiative der SPD- Beiratsfraktion am 10. November 2016
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