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Schmieden. Selbstversuch mit „Bordmitteln“

Wenn ein großes Gartentor im Wind steht, muss es abgestagt werden. Dieses verhindert dass es bei Herbststürmen wegweht. Die Abstagung besteht in diesem Falle aus rundem 20mm starkem  Vollmaterial der Sorte ST37. Damit die Abstagung leicht demontierbar ist soll ein Verschluss mit einem Dorn und einem Ring hergestellt werden. Zwar gibt es so etwas zu kaufen, aber nicht am Sonntag, zumal Grillkohle im Hause ist…

Versuch: Kann man ohne Erfahrung ein Auge aus 20mm Rundstahl mit Hilfe eines Grills ohne Amboß schmieden, obwohl mensch keine Ahnung von der Materie hat?
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Städtebauliche Qualität von Schwachhausen erhalten

Bestehende Bebauungspläne überarbeiten und weiterentwickeln, so das Ziel unseres Antrags zur Abstimmung. Dieser wurde auf der Sitzung im Mai 2018 einstimmig vom Beirat Schwachhausen beschlossen. Bereits seit mehreren Jahren wurde stetig um Zustimmung zu den überfälligen Maßnahmen gekämpft. Erst nun, wo deutlich wird dass durch die erfreulich starke Innenentwicklung und der einhergehenden hohe Bautätigkeit tiefgreifende (nicht immer gefälligen) Veränderung der Ansichten von Straßen und Bauten erfolgt, wurde unserem Anliegen fraktionsübergreifend entsprochen.

Antragstext:

Antrag der SPD für die Sitzung des Beirats Schwachhausen am 24. Mai 2018

Städtebauliche Qualität von Schwachhausen erhalten – baurechtliche
Festsetzungen überarbeiten und weiterentwickeln

Schwachhausen ist ein attraktives Wohnviertel. Vielen Jugendstil-Villen und
Altbremer Häuser, die das Gesicht des Stadtteils prägen, machen den Charme und
den Reiz des Quartiers aus. Dort, wo heute Einfamilienhäuser stehen, entstehen bei
Eigentümerwechsel häufig Mehrfamilienhäuser, die die Baugrenzen bis an den Rand
ausnutzen und die Grundstücke maximal wirtschaftlich nutzen. Dies führt zu einer
nachhaltigen Veränderung des städtebaulichen Gesamteindrucks. Ein Beispiel dafür
ist die Schwachhauser Heerstraße, die nach und nach ihr Gesicht deutlich verändert
hat. Aber auch in den Nebenstraßen wird die weitgehend einheitliche Bebauung
heute durchbrochen.
In Schwachhausen gibt es wenige qualifizierte Bebauungspläne. Das führt dazu,
dass viele Bauvorhaben „nach § 34 BauGB beurteilt“ werden.
Diese Ausgangslage führt dazu, dass neue Objekte den Charakter des Stadtteils
stark verändern. In der Öffentlichkeit und im Beirat Schwachhausen wird deshalb seit
langem diskutiert, wie man den städtebaulichen Charakter des Stadtteils erhalten
kann. Es sind nun Maßnahmen gefordert, der schleichenden Umgestaltung
entgegenzutreten, bevor der Stadtteil seinen Charakter entgegen dem Willen der
Bürger verändert.
Der Beirat hat sich bereits für die Erstellung von Erhaltungssatzungen
ausgesprochen. Dies wurde in einigen Gebieten umgesetzt und ist in anderen
Gebieten noch geplant. Die Voraussetzungen für die Aufstellung einer
Erhaltungssatzung sind aber hoch. Das hat zur Folge, dass letztlich nur wenige
Gebiete diesem Schutzinstrument unterstellt werden können. Zudem sind die
Vorgaben der Erhaltungssatzungen allgemein und lassen viel
Interpretationsspielraum. Dadurch ist der Schutz nur eingeschränkt.
Trotz der ebenfalls hohen Hürden für die Aufstellung von Bebauungsplänen bleibt
daher keine andere Möglichkeit, als dieses Instrument wieder aufzugreifen und
voranzubringen. Nur so kann der Charakter der Bebauung unter Berücksichtigung
der Interessen der Eigentümer und der Bevölkerung gezielt und bedarfsgerecht
gesteuert werden.
Der Beirat Schwachhausen beschließt deshalb:
Der Beirat Schwachhausen fordert den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr auf, die
Gebiete zu benennen, für die die Aufstellung eines qualifizierte Bebauungsplans im
Sinne der städtebaulichen Qualitätssicherung sinnvoll ist und diese Gebiete dem
Beirat vorzustellen.
Auf dieser Grundlage soll eine Prioritätenliste erstellt und die besonderen Merkmale,
die der Bebauungsplan für das jeweils ausgewiesene Gebiet aufweisen sollte,
benannt werden.

 

 

 

Stefan Pastoor, Mai 2018

Schüler sind keine billigen Arbeitskräfte!

Dieser Artikel wurde zuerst auf https://muskelkaterhb.wordpress.com/ veröffentlicht.

 

Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu und das Schulgebäude soll zu Beginn des nächsten Schuljahres wieder gut aussehen.

Daher soll die Schule geputzt, kleinere Reparaturen gemacht und die Wände gestrichen werden.

Nun gut für Reperaruren ist der Hausmeister verantwortlich, putzen lassen wir die Schüler an einem kollektiven Putztag (bei dem die meisten Putzmittel aus Taschen der Schüler und Klassenlehrer bezahlt werden), aber wer streicht die Wände?

Die Schule hat kein Geld dafür, also lassen wir die Schüler selbst streichen?

Schon im vergangenem Jahr gab es einen spontanen Befehl der Schulleitung die Klassen von den Schülern streichen zu lassen.

Dies führte zu versauten Klamotten (da keine Wechselkleidung), Streitigkeiten und kleineren Unfällen, welche ja ganz normal sind schließlich waren (und sind) wir alle keine Maler und hatten keine richtige Ahnung. Damals haben wir uns schon beschwert.

Dieses Jahr wurde uns angekündigt, dass wir unsere Klassen wieder selber streichen müssen, es hat letztes Jahr doch auch super funktioniert…

Nun haben wir also die Chance Wechselklamotten mitzubringen?

Manch Mitschüler ist der Meinung, wir müssten unsere Räume streichen, schließlich haben wir sie auch verdreckt.

Ich sehe das anders. Das ist normaler Verschleiß.

Wir sind Schüler, wir lernen in der Schule und das ist unsere Aufgabe. Dann gibt es auch noch Maler. Nach einer 3 Jährigen Ausbildung verdienen Maler ihre Brötchen damit, Wände zustreichen. Warum muss man also unausgebildete, lustlose Schüler streichen schicken, wenn Maler so ihre Familien ernähren?

Die Schule hat kein Geld Maler zu finanzieren?

Dann muss die Schulleitung Geld für das Streichen der Wände zurücklegen. Öffentliche Gelder (aus Steuern etc.) bekommt jede Schule um Lehrer, Hausmeister, Strom und Wasser sowie notwendige Renovierungsarbeiten zu bezahlen.

Wenn unsere Schule also kein Geld für einen Maler hat, ist sie entweder selber daran Schuld (indem Fall könnte doch die Schulleitung streichen?) oder sie sollte Schritte einleiten, um mehr Geld zu bekommen und davon einen Maler bezahlen zu können.

Aber Schüler sind nicht dazu da Wände zu streichen (im übrigen sind wir eigentlich auch nicht dazu da die gesamten Schule zu putzen).

Schüler sind keine billigen Arbeitskräfte, liebe Schulleitung!

Grüzzi:*

Was plant die Deutsche Bahn im Bereich Bremen Schwachhausen?

Die Deutsche Bahn hat ihre eigenen Vorschriften und ein eigenes Planungsrecht. Daher werden „Träger öffentlicher Belange“ oft nicht rechtzeitig oder nicht ausführlich informiert. Auf Initiative der SPD- Beiratsfraktion ist ein Antrag beschlossen worden in dem die Deutsche Bahn angefragt wird, was sie in den nächsten Jahren an den Bahnstrecken im Stadtteil umsetzten will.

Petition S 19/317 – Tempo 30 in der Kirchbachstrasse, Bremen

Das Mitzeichnen ist bis zum 06. März 2018 möglich!
Der Ortsverein Schwachhausen Süd/ Ost unterstützt die Petition.
Wortlaut wie eingereicht:

Petition an die Bremische Bürgerschaft: Tempo 30 in der Kirchbachstrasse Petition S 19/317 – Tempo 30 in der Kirchbachstrasse, Bremen weiterlesen

Planungen zur Querverbindung Ost: Wie verlaufen die Umleitungen im Stadtteil?

Die Realisierung der Straßenbahnstrecke „Querverbindung Ost“ ist in der Planungsphase. Auf Initiative der SPD- Fraktion wurde im Fachausschuss Verkehr am 13. Dezember beschlossen nachzufragen, wie die Umleitungsverkehre während der Bauphase im Stadtteil Schwachhausen verlaufen werden.

Auskunftsersuchen nach §7 Beirätegesetz: Querverbindung Ost

Update 03. Februar 2018. Die Antwort des Ressorts postwendend:
Antwort SUBV HB Auskunfters_Strassenbahnquerverbindung_01_2018

Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum in Schwachhausen

Der Fachausschuss Verkehr wird die Mitbürger im Stadtteil befragen: Wo ist der Bedarf für Stromtankstellen im öffentlichen Raum?
Einstimmiger Beschluss des Antrags der SPD- Fraktion und der grünen Fraktion:

Der Beirat wird die Mitbürger in Schwachhausen nach Standorten für Stromtankstellen im öffentlichen Raum befragen.

Schwachhauser Ring: Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes. Beschluss.

Beschluss des SPD- Antrages bez. der Legalisierung und Schaffung von Parkplätzen im Schwachhauser Ring.

Mit dem Beschluss Widerrechtliches Parken im Grünzug des Schwachhauser Rings im Jahre 2014 ist gleichzeitig ein städtbauliches Konzept beschlossen worden.
Mit der Umsetzung dieses Beschlusses in 2017 und den Folgejahren erreichen wir einen zwei Kilometer langen und dreissig Meter breiten, nahezu autofreien, parkähnlichen Günstreifen in dem mehr legale Parkplätze für alle Bewohner vorhanden sind.

Beschluss vom 08. Dezember 2016, Beirat Schwachhausen
Beschluss vom 08. Dezember 2016, Beirat Schwachhausen

Rechtliche und verkehrstechnische Fragen bez. Geschwindigkeitsreduzierungen auf max. 30km/h auf Hauptverkehrsstrassen (Beispiel: Kirchbachstrasse)

Einstimmiger Beschluss des Fachausschusses Verkehr des Beirats Schwachhausen auf Initiative der SPD- Beiratsfraktion am 10. November 2016
Rechtliche und verkehrstechnische Fragen bez. Geschwindigkeitsreduzierungen auf max. 30km/h auf Hauptverkehrsstrassen (Beispiel: Kirchbachstrasse) weiterlesen