Das erste Mal: W660 im Test

Nach dem Kauf im Herbst und der Überarbeitung, der erste Probeschlag

Die Bedingungen: Schön. Herausfordernd. Wind 5, in Böen 6 aus West; Emden die Ems hoch bis zum Bingumer Sand. Sonne. Die Frisur: Hält.

Stimmen die Berichte, die man so liest vom W660: Sehr agil, Wetterfest und relativ flott unterwegs? Ja, nach der Ausfahrt Emden mit raumen Wind stellen wir fest: Scheint flott zu sein (Irgendwelche Ergebnisse können mangels Messgeräte und starkem Strom natürlich nicht geliefert werden).

Das Boot reagiert umgehend nach jeder Bewegung der Pinne und verzeiht dadurch keinen Fehler. Mal eben unaufmerksam in die Gegend rumgucken; kann man machen, merkt man aber auch sofort…

W660 im Aussenhafen Emden vor der Ausfahht auf die Ems. Gerefftes Groß und Fock 1

Halbwinds und Am Wind ist die Grenze des Bootes deutlich zu spüren und macht jede Menge Spaß: Nach Verlust des Ruderdruckes wird die Beherrschbarkeit schnell nach dem Anluven wieder hergestellt.

Nach Wechsel des Vorsegels, das anfänglich ob der Größe belächelt wurde, zeigt sich: Ein geniales Segel, dass Entspannung und guten Vortrieb bei 6 Bft am Wind gibt

Fock 3 an W660

Getestet haben wir auch eine nagelneue Sturmfock mit 3,5m² des W740. Geht auch, aber irgendwie zu groß.

W660 True Love im Hafen nach einem wunderschönen Segeltag

Fazit erster Test W660 mit Scoop

Ein supergeiles, preisgünstiges GFA- (GanzvielArbeit) Boot mit scheinbar hervorragenden Segeleigenschaften. Der Spaßfaktor wird extrem hoch sein. Das Boot wirkt klassisch und schön.

Ergänzung wenig später

nach ein paar weiteren „Probeschlägen“ nach Borkum und Termunteterzijl können die ersten Erfahrungen bestätigt werden. Obendrein wird #W660 mitunter ein feines Design bestätigt.

pastoor

#ingenieur #segler #sozialdemokrat #currywurst

Ein Gedanke zu „Das erste Mal: W660 im Test

  • 24. Mai 2020 um 15:33
    Permalink

    Moin, beim Lesen des Artikels wird es einem ganz warm ums Herz. Hervoragende review, würde mich sehr über eine Serie dieser Artikel freuen!
    Wetterfeste Grüße,
    Günther

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